Leben und Leben lassen
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Von bissigen, den Zeitgeist aufs Korn nehmenden Satiren überzum Schmunzeln anregende Selbstbetrachtungen bis zu betroffen machenden Kurzgeschichten und tiefernster Trauerarbeit reicht die Bandbreite der Texte.
Lausig-lustige Geschichten mit List und Hintersinn und solche, die souverän zwischen Satire und Selbstironie balancieren, wechseln sich ab. Helden, die keine sind, schrammen, meist zutiefst im Alltäglichen verhaftet, oft knapp am Abgrund vorbei. Reiseerzählungen und Auseinandersetzungen mit "letzten Dingen" runden das Kaleidoskop der Texte ab. Scherz, Satire, Ironie, tiefere Bedeutung und nicht zuletzt auch eine bildhafte Sprache zeichnen die Geschichten aus.

                                               

Motto des Buches: "Von einem bestimmten Alter an geht der Glaube an die eigene Unsterblichkeit flöten. Man wacht am Morgen auf und spürt den einen oder anderen Knochen mehr, als man ihn spüren sollte. Eigentlich sollte man ihn gar nicht spüren. Man kämmt sich und stellt fest, dass mehr Haare als gestern im Waschbecken liegen, was bedeutet, dass der Spiegel am Hinterkopf im Wachsen begriffen ist. Die Achillesferse schmerzt, und überhaupt ist immer häufiger nichts mehr so, wie es sein sollte. Der Horror der Endlichkeit hat einen in den Klauen. "

"Bei meiner Trauerfeier soll auch schönes Wetter sein, Regen macht alles so verwaschen. Und ich will klare, heitere Gesichter haben bei meiner letzten Party. Ich werde versuchen, mein Ableben in den Frühling oder Sommer zu legen. Außerdem will ich ja verbrannt werden, und die Urne mit dem Häufchen Asche kann man wohl ein paar Tage aufbewahren, in irgendeiner Zimmerecke, wo sie nicht im Wege steht, und dann die Trauerfeier je nach Wetterbericht an den Anfang einer Schönwetterperiode legen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg." (Aus der Geschichte "Die lieben Toten")

 

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